Ursprünglich sind die alpinen Schutzhütten entstanden, um den Wanderern bei ihrer Alpendurchquerung ein Nachtquartier anzubieten oder ihnen Schutz und Unterschlupf bei schlechtem Wetter zu gewähren. Während der letzten Jahrzehnte wurden die Schutzhütten aufgrund der Entwicklung des Gebirgstourismus zu kleinen Hotels, die nicht nur Alpinisten und Wanderer beherbergen, sondern trotz ihrer bisweilen bescheidenen Ausstattung auch Touristen versorgen, die auf ihren kurzen Ausflügen ins Gebirge oder einem Skitag eine Mahlzeit einnehmen möchten.
Für uns Hüttenwirte kann das Arbeiten im Gebirge wie ein großer Traum sein.
Um Betreiber einer Schutzhütte zu werden, bedarf es neben der Leidenschaft für die Gebirgswelt auch eines festen Willens und einer guten Anpassungsfähigkeit, denn im Gebirge wird einem nichts geschenkt, besonders dann nicht, wenn man von der Außenwelt isoliert ist. Täglich gibt es unzählige Hindernisse zu überwinden: kleine Wartungsarbeiten, das Heranschaffen von Lebensmitteln, die Zubereitung der Mahlzeiten, Reinigungsarbeiten im Haus etc. Kurz gesagt ist der Hüttenwirt in einem Schutzhaus der letzte, der zu Bett geht und der erste, der aufsteht.
Aber was ist das schon gemessen an der Freude, Alpinisten bei sich einkehren zu lassen und mit ihnen die Emotionen und Erlebnisse zu teilen, die das wahre Leben im Gebirge zu bieten hat!
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